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Die größten Kriegsfolgen erlitt der Ort während des 30jährigen Krieges um 1630, der zu einer Landflucht führte und Enslingen verwaisen ließ.
Der bis zu dieser Zeit in diesem Teil des Kochertals betriebene Weinanbau kam danach nicht mehr auf die vorherige Höhe. So wurden um 1900 in Enslingen noch ganze 11,9ha Weinbauflächen ausgewiesen, deren
Ertrag als ‘unsicher und gering’ und zudem mit hohem Aufwand in den schwierig zu bewirtschaftenden Kocherhängen war und schließlich ganz versiegte. Heute zeugen nur noch die Steinriegel im heutigen
Landschafts- schutzgebiet von dieser Zeit.
Im Bild links ist Enslingen und im Hintergrund Untermünkheim zu sehen.
In Enslingen nimmt der Anteil der landwirtschaftlich betriebenen Höfe beständig ab mit Tendenz zur Konzentration. Die ruhige und verkehrsmäßig
sehr günstige Lage und die Nähe zur Kulturstadt Schwäbisch Hall hält Enslingen für die Besiedlung weiterhin Attraktiv. Die Einwohnerzahl um die 850.
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